Camping im Gebirge in SSW 22

Camping im Gebirge in SSW 22

Ich schreibe diesen Artikel gerade aus dem Zelt im Gebirge, während mein Fräulein gerade dickbäuchig neben mir auf ihrer Luftmatratze liegt und liest.
Damit kommen wir gleich zum Kern: wie ist das, wenn man um die SSW 22 (also etwas mehr als die Hälfte der Schwangerschaft) campen geht? Nun, es dreht sich verstärkt, wie zu erwarten war, vieles um den neuen Freund der Frau – den Bauch.

Auf einmal merkt man (Frau), dass es gar nicht mehr so leicht ist ins Zelt zu krabbeln. Und schlafen auf dem Bauch geht ja eh schon seit einiger Zeit nicht mehr. Irgendwie schafft sie es aber doch noch – ganz so schlimm ist es also doch nicht. Dennoch drängt sich der Bauch verstärkt in den Vordergrund.

Thema Wandern im Gebirge: kurzum – das geht nicht mehr so wie ohne Bauch. Wir schaffen hier gerade mal Touren, die wir vorher als Spaziergänge abgetan hätten. Und Hochgebirge? Geht gar nicht. Nach ca. 10km ist Schluss. Mehr geht einfach nicht. An klettern, Klettersteige und Co ist sowieso nicht mehr zu denken.

Aber: ich muss sagen, das ist vollkommen ok so. Mann (!) stellt sich irgendwie automatisch drauf ein. Ok – bei der ein oder anderen Aktion findet man es schade, dass Frau (und damit auch Mann) so gehandicapt ist, das will ich gar nicht leugnen. Aber insgesamt macht auch ein weniger actionreicher Urlaub Spaß. So weiß man auch schon mal, worauf man sich auf Urlaub mit Kind in etwa einzustellen hat.

2 Kommentare

  1. Ich weiß ja nicht, ob „weniger actionreich“ tatsächlich den Urlaub mit Kind treffend beschreibt. Ist halt eine andere Art von Action. 😉

    K hat es übrigens auch geschafft sich so lange es geht zum Schlafen auf den Bauch zu drehen. Die Ärztin meinte man hat einen natürlichen Reflex, der das irgendwann verhindert, aber ich glaube der war bei ihr nicht vorhanden. Aber irgendwann ist es physikalisch einfach nicht mehr möglich sich zu drehen ^^

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    • Ne vollkommen andere Art von Action – wenn man das denn so nennen will.

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