Making Fun: Die eigene Achterbahn

Nachdem in den letzten „Making Fun“ Einträgen das Schlafzimmer der Sprösslinge verschönert wurde, geht es diesmal in den Garten. Dieser Vater hat seiner Tochter ihre persönliche Achterbahn gebaut. Und die Kleine scheint ordentlich Spaß an der knapp 3,5 Meter tiefen Abfahrt.

Ich muss mich unbedingt umhören, wo man Achterbahnschienen auftreiben kann! Und wir brauchen dringend einen Garten …

Elternzeit und Elternurlaub

Elternzeit und Elternurlaub

Ich hatte schon während der Schwangerschaft beschlossen in der Elternzeit eine Weile in Urlaub zu fahren. Im Gegensatz zu manch anderem konnte ich mir gut vorstellen fern von Pflichten, Familie und Besuchern die Zeit nur zu dritt zu verbringen. Vor allem, da wir durch die Elternzeit zum ersten mal seit Jahren nicht an die Ferien gebunden wären. Weil unser Zwerg sich dann zwei Wochen zu früh auf diese Welt bequemt hat, ist der Spielraum für Urlaub leider auf eine Woche zusammengeschrumpft (sofern wir nicht doch die Preise der Hauptsaison zahlen wollten). Aber diese Woche heißt es: Kind und Wickeltasche unter den Arm geklemmt und ab in den Kurzurlaub. Am Samstag sind wir in Richtung unserer Lieblingsinsel Langeoog aufgebrochen und mittlerweile blogge ich aus einem Strandkorb an der Nordsee.

Für uns Ersteltern ist so ein Urlaub eine spannende Angelegenheit.Vor allem das Packen stellt uns vor immense Probleme. Wie sollen wir das Richtige für den Zwerg einpacken, wenn wir daheim kaum wissen, wie viele Schichten gerade angebracht sind? Gefühlt wird er immer entweder bei lebendigem Leib gekocht, oder kommt als Eiszapfen zu Hause an. Also neigen wir dazu, gleich den kompletten Hausrat mitzunehmen. Die Reise nach Langeoog hat in der Hinsicht die Tücke, das wir mit dem Auto nur bis zum Hafen in Bensersiel kommen, und es ab da mit der Fähre weiter geht. Der Sterilisator für Baby-Flaschen und Schnuller muss in unserem Fall zu Hause bleiben. Glücklicherweise gibt es ja an so ziemlich jedem Reiseziel Supermärkte und Drogerien, so dass man die Fahrt normalerweise ohne 700 Feuchttücher im Gepäck antreten kann.Dennoch hat unser Zwerg den größten Koffer von uns dreien mitgenommen, damit alles nötige mit auf die Insel kommen konnte. Interessanter Weise ist meine Freundin diesmal mit einer kleinen Reisetasche ausgekommen, die sie sonst nicht mal für einen Wochenendtrip nehmen wollte – passen ja keine drei Hosen und fünf Paar Schuhe rein.

Die Nordsee Insel ist seit einigen Jahren regelmäßiges Ziel für kurze Entspannungstrips, in der Regel im Frühjahr oder im Herbst, wenn sich ansonsten keine Menschenseele am verschneiten Strand blicken lässt. Jetzt sehe ich zum ersten Mal die Horden an Familien, die im Sommer mit Ihren Kleinkindern die Strände bevölkern. Wider Erwarten gibt es noch andere Familien in Elternzeit, die nicht an die Ferientermine gebunden sind. Langeoog bietet sich aber auch an um sich ein paar Tage lang von allem zurück zu ziehen. Entschleunigen, wie Sven von Zwillingswelten es an der Ostsee getan hat, trifft es ganz gut. Strandkörbe sind wahrscheinlich das „entschleunigendste“ was es gibt. Und sobald sie laufen können gibt es für Kinder am Strand immer etwas zu tun. Dann heißt es für die gestressten Eltern zurück lehnen und von Ihrem windgeschützten Platz den Kleinen beim Sandburgen bauen zusehen.

Nicht das wir schon an diesem Punkt angekommen wären, aber auch für uns, mit Kleinkind, wirkt ein Tag im Strandkorb Wunder. Und dann vergisst man auch, das wir in der Ferienwohnung die Schnuller von Hand abkochen müssen.

Dafür gibt’s ne App: Babyplaces

Dafür gibt’s ne App: Babyplaces

Evernote Camera Roll 20140907 220306Wer kennt es nicht: gerade hat man das Kind im Kinderwagen abgelegt und sich auf den Weg gemacht, ein paar Besorgungen zu erledigen, da bekommt die Kleine Hunger und teilt lautstark mit, dass jetzt sofort Essenszeit ist. Oder man besucht Kinderlose Freunde, die keine Ahnung haben, wo sich der nächste Kinderspielplatz für den Sohnemann befindet. Jedenfalls scheinen sich die Entwickler der App Babyplaces öfter mal in einer solchen Situation wiedergefunden zu haben. Ganz im Stile der größeren Geschwister wie Foursquare oder Yelp hilft die für iOS, Android und Windows Phone verfügbare App dabei, die besten Plätze in der Umgebung zu finden. In diesem Fall aber eben mit dem Fokus auf alles, was mit Kindern zu tun hat. Kategorien sind zum Beispiel „Spielplätze“, „Still- und Wickelräume“ oder auch „Essen und Trinken“.

Die App bedient sich denkbar einfach und verhält sich wie zu erwarten. Nach der Auswahl der gesuchten Kategorie werden auf der Karte die entsprechenden Orte angezeigt. Dies kann schon mal ein paar Sekunden dauern. Alternativ lässt man sich die gefundenen Einträge in einer Liste anzeigen. Hier sieht man neben der groben Entfernung auch die aktuelle Bewertung des Ortes. Benutzer können sich entweder einen Account anlegen, oder sich über ihr Facebook Profil anmelden. Dann können Orte nach Herzenslust bewertet und kommentiert werden.

Die Anmeldung in der App ist nicht nötig, um Orte zu suchen. Aber wie bei allen Apps, die auf die Generierung von Benutzerinhalten zählen, wird auch Babyplaces erst richtig nützlich, wenn möglichst viele Nutzer auch aktiv teilnehmen. Durch die Bewertung von vorhandenen Orten und vor allem durch das Hinzufügen neuer. Letzteres ist in zwei einfachen Schritten schnell erledigt. Hat man einen interessanten Ort entdeckt, der noch nicht in der App auftaucht, wählt man diesen auf der Karte, fügt eine Beschreibung und eine Kategorie hinzu und speichert den Ort ab. Fertig. Natürlich kann man noch weitere Informationen eingeben wenn vorhanden, aber die Eingabe geht schnell von der Hand. Seit kurzem erlaubt Babyplaces.de das erforschen und eintragen der Kinderfreundlichen Orte auch im Browser.

Fazit

Babyplaces erfindet das Rad nicht neu, sondern wendet bekannte Konzepte auf ein sehr spezifisches Feld an. Für Eltern ist die App sicherlich einen Blick wert.