Dafür gibt’s ne App: Babyplaces

Dafür gibt’s ne App: Babyplaces

Evernote Camera Roll 20140907 220306Wer kennt es nicht: gerade hat man das Kind im Kinderwagen abgelegt und sich auf den Weg gemacht, ein paar Besorgungen zu erledigen, da bekommt die Kleine Hunger und teilt lautstark mit, dass jetzt sofort Essenszeit ist. Oder man besucht Kinderlose Freunde, die keine Ahnung haben, wo sich der nächste Kinderspielplatz für den Sohnemann befindet. Jedenfalls scheinen sich die Entwickler der App Babyplaces öfter mal in einer solchen Situation wiedergefunden zu haben. Ganz im Stile der größeren Geschwister wie Foursquare oder Yelp hilft die für iOS, Android und Windows Phone verfügbare App dabei, die besten Plätze in der Umgebung zu finden. In diesem Fall aber eben mit dem Fokus auf alles, was mit Kindern zu tun hat. Kategorien sind zum Beispiel „Spielplätze“, „Still- und Wickelräume“ oder auch „Essen und Trinken“.

Die App bedient sich denkbar einfach und verhält sich wie zu erwarten. Nach der Auswahl der gesuchten Kategorie werden auf der Karte die entsprechenden Orte angezeigt. Dies kann schon mal ein paar Sekunden dauern. Alternativ lässt man sich die gefundenen Einträge in einer Liste anzeigen. Hier sieht man neben der groben Entfernung auch die aktuelle Bewertung des Ortes. Benutzer können sich entweder einen Account anlegen, oder sich über ihr Facebook Profil anmelden. Dann können Orte nach Herzenslust bewertet und kommentiert werden.

Die Anmeldung in der App ist nicht nötig, um Orte zu suchen. Aber wie bei allen Apps, die auf die Generierung von Benutzerinhalten zählen, wird auch Babyplaces erst richtig nützlich, wenn möglichst viele Nutzer auch aktiv teilnehmen. Durch die Bewertung von vorhandenen Orten und vor allem durch das Hinzufügen neuer. Letzteres ist in zwei einfachen Schritten schnell erledigt. Hat man einen interessanten Ort entdeckt, der noch nicht in der App auftaucht, wählt man diesen auf der Karte, fügt eine Beschreibung und eine Kategorie hinzu und speichert den Ort ab. Fertig. Natürlich kann man noch weitere Informationen eingeben wenn vorhanden, aber die Eingabe geht schnell von der Hand. Seit kurzem erlaubt Babyplaces.de das erforschen und eintragen der Kinderfreundlichen Orte auch im Browser.

Fazit

Babyplaces erfindet das Rad nicht neu, sondern wendet bekannte Konzepte auf ein sehr spezifisches Feld an. Für Eltern ist die App sicherlich einen Blick wert.

Dafür gibt’s nen Lied: Programm-Edition von Michael Frielinghaus

Dafür gibt’s nen Lied: Programm-Edition von Michael Frielinghaus

Seit unser Sohn auf der Welt ist hat mein Hirn unaufhaltsam damit angefangen meine eigene Kindheit aufzuarbeiten. Immer wieder sprudeln dabei nostalgische Erinnerungen hervor, die mich dazu bewegen auf Spurensuche zu gehen. Erinnerungen sind ja vor allem mit unseren Sinnen verknüpft, weswegen viele Episoden meiner Kindheit mit Musik verknüpft sind. Beispielsweise erinnere ich mich gut daran, dass mein Vater mir beim Baden immer das Lied vom Eisbär vorgesungen hat. Er saß auf dem Toilettendeckel mit der Gitarre während ich in der Badewanne mit Waschlappen das halbe Bad unter Wasser gesetzt hab. Ich bin mir sicher, dass im Laufe einer Badesitzung auch andere Lieder gesungen wurden, aber in meiner Erinnerung ist Baden unvermeidlich mit dem Eisbär-Lied verknüpft.

Also hab ich angefangen im Internet nach den Liedern meiner Kindheit zu fahnden. Glücklicherweise findet man die meisten Stücke in der ein oder anderen Form als MP3-Download bei den diversen Anbietern. Allerdings ist es verblüffend schwer manche Lieder aufzuspüren, vor allem wenn man bedenkt, dass nach teils über 20 Jahren nur Ausschnitte der Text im Gedächtnis haften geblieben sind. Und das dann oftmals noch falsch.

Eines der Lieder, das ich unbedingt wiederfinden wollte, stammte von einer Musikkassette mit verschiedenen Liedern und kurzen Hörspiel-Stücken, die ich und ein Freund bis zum Erbrechen gehört haben. Das einzige, was hängen geblieben ist, war der Satz „Und ich mach den Kakao.“. Das Lied handelt von einem Frühstück, zu dem jedes Kind etwas mitbringt, und die Gastgeberin macht eben den Kakao (mit sieben Löffeln Kakaopulver!). Bei der Suche bin ich schließlich auf die Seite Wunderwolke gestoßen.

Cover Sechstes Programm von WunderwolkeWunderwolke ist eine „mutlimediale Kinder-Musik-Marke“ von Michael Frielinghaus. Unter dieser Marke veröffentlichte der Musiker zwischen 1982 und 1990 insgesamt neun spielen und lernen – Jahres-MusiCassetten. Und eine davon – spielen und lernen ‚ 88 – Jahres-MusiCassette (HIT PICK Kids) aus dem Jahr 1987 – war tatsächlich die Gesuchte. Glücklicherweise ist das Wunderwolke Label mit der Zeit gegangen und hat 2006 eine digital nach bearbeitete Neuauflage der Original-Kassetten herausgebracht: Die Programm-Edition.

Mit dieser „Programm-Edition“ präsentiert EDITION WUNDERWOLKE die digital remasterten Original-Soundtracks der beliebten SPIELEN UND LERNEN Kinder-MusiCassetten ’83-’91. Die MCs waren im jeweiligen Erscheinungsjahr immer nur für kurze Zeit erhältlich und später vergriffen. Jeder Soundtrack beinhaltet 16-18 Songs mit lustigen Zwischenmoderationen und überleitenden Hör-Spielereien. Gesamtspielzeit pro CD jeweils 50-60 Minuten.

Auch in den Jahren 2008 und 2013 wurden die Leider erneut herausgebracht in der Blauen-Edition, vier thematisch sortierte Alben „mit einer Auswahl der besten und erfolgreichsten Hits von WUNDERWOLKE„, sowie der Original-Edition, eine erneute „Remasterte Neuauflage 2013 – in Top-Sound-Qualität„.

Alle CDs können exklusiv im „Popkarton„, dem Wunderwolke Online-Shop, erworben werden. Das habe ich mit der CD „Sechstes Programm“ gemacht, da sie das in der Zusammenstellung unveränderte Original der Kassette darstellt, an die ich mich erinnern konnte. Die Bestellung lief problemlos per Vorkasse und wurde prompt geliefert. Beim ersten Hören wurden gleich weitere Erinnerungen wach. Auch wenn das Kakao Lied sich in meine Erinnerung am stärksten eingebrannt hat, war ich verblüfft, wie gut ich mich beim ersten Anspielen der Lieder wieder an die Stücke erinnern konnte. Die CDs sind eine tolle Zusammenstellung von Liedern aller Art mit kurzen Einspielern dazwischen, die von lustig bis zu völlig abstrus eine ganze Bandbreite abdecken. Insgesamt ist die CD sehr gut zu hören, auch wenn unser vier Wochen alter Sohn noch nicht viel mit den Texten anfangen kann. Für etwas ältere Kinder, die schon den Text verstehen können sind die Programm CDs aber bestimmt eine sehr spaßige Sache. Ich hab jedenfalls nur gute Erinnerungen daran. Und wenn die anderen Kassetten/CDs die Gleiche Vielfalt in der Auswahl bieten, dann gehe ich davon aus, dass dies nicht meine letzte Bestellung im Popkarton war.

Titelbild: Hit Pick Media

Dafür gibt’s nen Buch: Das große Buch zur Schwangerschaft

Cover: Das große Buch zur SchwangerschaftTitel: Das große Buch zur Schwangerschaft
Autoren: Prof. Dr. med.Franz Kainer & Annette Nolden
Verlag: Gräfe und Unzer Verlag
ISBN: 3833815779

 

Es gibt hunderte Ratgeber zum Thema Schwangerschaft. Nach dem Bekanntwerden unserer Umstände wurden wir mit den Hilfreichen Empfehlungen von Freunden und Verwandten geradezu überschüttet, welcher Ratgeber Ihnen am meisten geholfen hat und ohne welches Buch sie niemals die knapp 40 Wochen überstanden hätten. Also hatten wir gleich zu Beginn einen Stapel Bücher zu Hause. Alles vom „Mami-Buch“ bis zur etwas esoterischen „Hebammen-Sprechstunde„. Die ganze Palette hat mich eher skeptisch gemacht, vor allem da ich alles meide was die Worte „Mami“ oder „Papi“ auf dem Einband trägt. Schließlich wurde uns aber von einer Freundin das Große Buch zur Schwangerschaft geschenkt, und damit endlich ein Ratgeber, den ich selber auch gerne weiterempfehlen kann. (mehr …)

Dafür gibt’s ne App: Sprout

mzl.pvpcurfl.175x175-75Väter, deren Partnerinnen Stillen, kennen die Frage: Welche Brust ist als nächstes an der Reihe? Jeder löst das Problem auf seine Weise: Listen schreiben, Haarband um’s Handgelenk oder andere Ideen. Als Technik begeisterter Papa ist meine Lösung klar: Dafür gibt’s bestimmt ne App. Die Wahl viel auf die iPhone/iPad App Baby • Sprout von Med ART Studios, die ich hier kurz vorstellen möchte. (mehr …)